Eine Firma, die in Dänemark Inkasso betreiben will muss von der „Rigspolitiet“ zugelassen werden.
Dies allerdings nur, wenn die Forderungen einer anderen Partei eingetrieben werden sollen. Für eigene Forderungen benötigt man keine Zulassung
Wenn man ein Inkassobüro sucht, das Mitglied eines großen europäischen Verbandes ist, ist Købmandstandens Inkasso Service, Mitglied bei ECA, European Collectors Association, eine gute Wahl. KIS wurde 1870 gegründet und ist damit eines der ältesten Inkassounternehmen in Dänemark.
Forderungseintreibung in Dänemark muss fairen Regeln folgen
Inkassobüros in Dänemark müssen fairen Regeln folgen. Das heißt, der säumige Kunde darf keinem übermäßigen Druck oder Schaden ausgesetzt werden. Es heißt auch, er muss ein Mahnschreiben erhalten, in dem alle notwendigen Informationen über die Forderung enthalten sind, und muss eine zehntägige Frist bekommen. Das Inkassobüro darf ihn erst direkt kontaktieren, wenn er innerhalb dieser Frist nicht zahlt.
Inkasso in Dänemark unterscheidet sich zum Beispiel von Schweden oder Norwegen darin, dass man den säumigen Kunden persönlich besuchen darf. Der säumige Kunde muss allerdings vorher mit einem Brief darüber informiert werden.